Dieses vegane Kichererbsen-Curry mit Spinat ist unglaublich lecker, schnell zubereitet und zudem vollgepackt mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen. Kichererbsen, Ingwer, Gewürze und Spinat köcheln in cremiger Kokosmilch vor sich hin und vereinen sich zu feinstem Soulfood. Genau das richtige für graue und nass-kalte Wintertage. Das Curry schmeckt am besten mit gekochtem Jasmin-Reis, frischem Koriander sowie einer Handvoll gehackter Erdnüsse. Bon Appetit!

Kichererbsen-Curry mit Spinat: Gesunde Zutaten
In der kalten Jahreszeit gibt es für mich fast nichts Besseres als einen Topf voll mit feinstem und wärmendem Soulfood. Genau so, wie dieses unglaublich leckere Kichererbsen-Curry mit Spinat. Ingwer, Kurkuma und Curry sorgen für Würze und Geschmack und außerdem für eine hübsche, leuchtend gelbe Farbe. Zudem ist das Curry vollgepackt mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen und in wirklich kürzester Zeit zubereitet. So liefern die Kichererbsen pflanzliche Proteine, der Babyspinat punktet mit Folsäure, Vitamin C, K und dem Pro-Vitamin A sowie Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen. Kurkuma und Ingwer wirken antioxidativ und entzündungshemmend und unterstützen das Immunsystem. Die Kokosmilch verleiht dem Curry eine wunderbar cremige Konsistenz und unterstützt damit definitiv den Soulfood-Faktor.
Warum es einfach und schnell zubereitet ist
Das Kichererbsen-Curry mit Spinat ist einfach und schnell zubereitet und auch für ungeübte Köche und Köchinnen prima geeignet. Viele der Zutaten habt ihr vielleicht bereits in eurem Küchenschrank, so dass sich auch der Einkauf in Grenzen hält. Gemüsebrühe, Kurkuma und Currypulver kommen in vielen Rezepten zum Einsatz und sind damit quasi "Küchen-Basics". Auch vorgegarte Kichererbsen und Kokosmilch habe ich immer vorrätig zu Hause, Reis, Zwiebeln und Knoblauch ebenso. Im Winter ist auch frischer Ingwer ein fester Bestandteil meiner Küche, so dass lediglich der Babyspinat als frische Zutat besorgt werden muss. Alternativ könnt ihr hier aber auch auf tiefgefrorenen Blattspinat zurückgreifen. Maximal 15 Minuten Vor- und 25 Minuten Zubereitungszeit braucht ihr, bis dieses köstliche Curry bei euch auf dem Tisch steht.


Kichererbsen-Curry mit Spinat
Kochutensilien
- 1 Sieb zum Abgießen
- 1 Schneidebrett + Messer
- 1 großer Topf mit Deckel am besten gusseisern
- 1 Stabmixer
- 1 Salatschleuder optional
Zutaten
- 1 EL Kokosöl
- 1 Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 2 cm Ingwer
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Currypulver mild
- 400 g Kichererbsen vorgegart aus der Dose
- 200 ml Gemüsebrühe
- 150-200 ml Kokosmilch
- 1 EL Kokos-Aminos
- 60 g Babyspinat
- Salz, Pfeffer
- ½ Limette Saft
Zum Servieren
- ½ Bund frischer Koriander
- 1-2 EL Erdnüsse geröstet und gehackt
- Jasmin-Reis alternativ Basmati-Reis
Anleitungen
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Die Kichererbsen über einem Sieb abgießen und unter fließend kaltem Wasser gründlich abspülen. Gut abtropfen lassen.
- Das Kokosöl in einem großen (gusseisernen Topf) erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer unter Rühren 3-4 Min. glasig anschwitzen. Kurkuma und Currypulver hinzufügen und für 1 Min. mit anschwitzen.
- Abgetropfte Kichererbsen in den Topf geben und mit den Gewürzen vermischen, dann die Gemüsebrühe hinzufügen. Alles bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen.
- In der Zwischenzeit den Spinat waschen und trocken schütteln (alternativ in der Salatschleuder trocken schleudern).
- Zunächst 150 ml Kokosmilch zusammen mit 1 EL Kokos Aminos zum Curry geben. Für weitere 5 Min. köcheln lassen, dann den Spinat einrühren, bis er in sich zusammenfällt.
- Den Topf vom Herd ziehen und nur einen Teil (ca. ⅓) der Suppe vorsichtig mit dem Stabmixer pürieren. So bekommt das Curry eine etwas cremigere Konsistenz. Ggf. die restliche Kokosmilch hinzufügen, je nachdem wie dick- oder dünnflüssig ihr das Curry haben möchtet.
- Curry mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.
Zum Servieren
- Das Curry mit einer Portion gekochtem Jasmin-Reis, frischem Koriander und gehackten Erdnüssen servieren.

Die wesentlichen Zutaten (und Alternativen)
Ihr braucht weder viele, noch besonders exotische Zutaten für dieses einfache Kichererbsen-Curry. Die meisten der Zutaten habt ihr vielleicht ohnehin zu Hause, andere Zutaten können problemlos durch Alternativen ersetzt werden.
Kichererbsen: Mit vorgegarten Kichererbsen aus dem Glas oder Dose geht die Zubereitung besonders fix. Alternativ könnt ihr auch auf getrocknete Kichererbsen zurückgreifen. Diese müssen jedoch zuvor über Nacht in Wasser eingeweicht und am nächsten Tag mit frischem Wasser separat gekocht werden.
Gewürze: Hier könnt ihr gerne experimentieren. Statt Curry und Kurkuma sind auch Kreuzkümmel, Ras el Hanout, Garam Masala oder geräuchertes Paprikapulver eine tolle Idee.
Babyspinat: Solltet ihr keinen frischen Baby- oder Blattspinat bekommen, so könnt ihr definitiv auch auf TK-Ware zurückgreifen. Auch Mangold, Schwarz- oder Grünkohl passen toll in dieses Curry.
Kokosmilch: Ich empfehle, eine Kokosmilch mit regulärem Fettgehalt und einer cremigen Textur zurückzugreifen. Alternativ könnt ihr auch Hafersahne oder herkömmliche Schlagsahne verwenden, in letzterem Fall ist das Gericht dann jedoch nicht mehr vegan.
Kokos-Aminos: Kokos-Aminos sind eine vegane und glutenfreie asiatische Würzsauce auf Basis von fermentiertem Kokosblütennektar. Anstelle von Kokos-Aminos könnt ihr auch Soja-Sauce verwenden.
So könnt ihr das Kichererbsen-Curry aufbewahren
Das Kichererbsen-Curry könnt ihr prima vorbereiten und bei Bedarf auch wieder aufwärmen. Das fertige Curry hält sich luftdicht verschlossen ca. 3 Tage im Kühlschrank und bis zu 2 Monate im Tiefkühlschrank. Vor dem Verzehr bei Zimmertemperatur auftauen lassen und anschließend bei milder Hitze erwärmen.
Lust auf noch mehr Curry? Besonders gerne mag ich auch dieses leckere Curry mit Tofu und Gemüse oder das Gemüsecurry für die ganze Familie.













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