Tsatsiki gehört definitiv zu den Klassikern der griechischen Küche. Für die Zubereitung braucht man nur wenige Zutaten, nämlich Joghurt mit einem hohen Fettanteil, Salatgurke, Knoblauch, Olivenöl sowie ein paar Gewürze. Tsatsiki wird in Griechenland typischerweise mit etwas Brot als Vorspeise, aber auch als Beilage bzw. Dip zu Fleischgerichten wie Gyros oder Souvlaki serviert.
Gerade in den warmen Sommermonaten ist Tsatsiki auch bei uns äußerst beliebt, ganz egal ob zum Sommer- oder Grillfest oder einem schönen Picknick mit Freunden und Familie. Bon Appetit!

Ein Klassiker der griechischen Küche
Tsatsiki gilt neben Gyros, Feta und griechischem Salat als absoluter Klassiker der griechischen Küche. Besucht man ein griechisches Restaurant, ganz egal ob in Griechenland selber oder in einem anderen Land, so bekommt man nicht selten gleich vorneweg eine Schale Tsatsiki und frisches Brot auf den Tisch gestellt.
Auf den Speisekarten griechischer Restaurants findet man Tsatsiki oft unter den sogenannten Mezedes, also verschiedener Vorspeisen. Sein Name leitet sich von dem türkischen Namen "Cacik" ab, einem dem Tsatsiki ähnlichen erfrischenden Joghurt-Gurken-Dip.
Hauptbestandteil ist ein Joghurt mit einem Fettanteil von mindestens 10%. Das mag im ersten Moment sehr viel klingen, aber Tsatsiki ist dennoch sehr gesund. Der hohe Fettanteil liefert wertvolle Proteine und und sorgt dafür, dass der Dip am Ende schön cremig wird. Auch Calcium und Probiotika sind in dem Joghurt enthalten. Während Calcium für stabile Knochen sorgt, unterstützen Probiotika die Darmgesundheit und fördern die Verdauung. Gurke und Dill liefern zudem Vitamine und Mineralstoffe, sodass Tsatsiki trotz hohem Fettanteil viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.



Griechisches Tsatsiki selber machen
Kochutensilien
- 1 Gemüsereibe für grob und fein
- 1 Sparschäler
- 1 feines Sieb
- 1 große Schüssel
Zutaten
- 1 Salatgurke
- ½ TL feines Meersalz
- 500 g griechischer Sahnejoghurt
- 1 EL Olivenöl
- 1 Bio-Zitrone optional
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 TL getrockneter Dill
- ½ TL getrocknete Minze
- Salz, Pfeffer
- 3-4 Stängel glatte Petersilie
Anleitungen
- Die Salatgurke schälen und der Länge nach halbieren. Die Kerne mit einem kleinen Löffel herauskratzen. Gurke anschließend grob raspeln. Mit ½ TL feinem Meersalz vermischen und 10 Min. stehen lassen.
- Währenddessen de Joghurt in eine große Schüssel geben und mit 1 EL Olivenöl sowie einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Optional auch 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale untermischen.
- Knoblauch schälen, fein reiben und zusammen mit Dill und Minze unter den Joghurt mischen.
- Die geraspelte Gurke in ein feines Sieb geben und möglichst die gesamte Flüssigkeit herausdrücken. Gurke anschließend zum Joghurt geben und alle Zutaten gut miteinander vermischen.
- Tsatsiki mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Brot als Vorspeise servieren. Das Tsatsiki passt auch als Beilage zu Kartoffeln oder allerlei Gegrilltem, ganz egal ob Gemüse, Fisch oder Fleisch.

Für die Zubereitung braucht man nur wenige frische Zutaten. Und mit ein paar kleinen Tipps lässt sich der leckere griechische Vorspeisen-Klassiker auch zu Hause ganz einfach und unkompliziert zubereiten.
Die wichtigsten Zutaten
Joghurt: Tsatsiki sollte am besten mit griechischem Joghurt zubereitet werden. Griechischer Joghurt hat einen hohen Fettanteil von mindestens 10%. Er ist besonders cremig und dickflüssiger als herkömmlicher Naturjoghurt. Auch sein Geschmack ist intensiver. Ihr könnt Tsatsiki auch mit nicht-griechischem Joghurt zubereiten; da dieser jedoch dünnflüssiger ist, solltet ihn ihn vorher möglichst abgeseihen.
Salatgurke: Die Salatgurke wird zunächst geschält und entkernt. Anschließend raspelt ihr die Gurke grob, vermischt sie mit etwas Salz und lässt das Ganze für ca. 10 Min. ziehen. Durch das Salzen tritt überschüssiges Wasser aus der Gurke heraus, welches ihr anschließend über einem Sieb oder mit Hilfe eines sauberen Küchentuchs ausdrücken kann.
Knoblauch: Kein Tsatsiki ohne Knoblauch! Die ganze geschälten Zehen reibt ihr am besten mit einer feinen Reibe direkt in den Joghurt. Alternativ könnt ihr den Knoblauch auch mit einer Knoblauchpresse in den Joghurt drücken. Wichtig ist, dass der Knoblauch gut unter den Joghurt gerührt wird, damit er sich schön gleichmäßig verteilt. Die Anzahl der verwendeten Knoblauchzehen entscheidet über einen intensiveren oder eher milden Knoblauchgeschmack. Der Knoblauch sorgt zudem für eine leichte Schärfe im Tsatsiki.
Kräuter und Gewürze: Bei den Kräutern fällt die Wahl in der Regel auf Dill, Minze und/ oder Petersilie. Die Kräuter können sowohl in frischer, als auch in getrockneter Form verwendet werden. Ansonsten wird Tsatsiki in der Regel nur mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Zitrone und Olivenöl: Ein Spritzer Zitronensaft sowie ein wenig abgeriebene Zitronenschale lassen das Tsatsiki besonders schön frisch schmecken. Das Olivenöl sorgt für eine geschmeidige Textur und einen vollen Geschmack. Ein hochwertiges, am besten kaltgepresstes Olivenöl ist hier empfehlenswert.
Tsatsiki servieren
Tsatsiki lässt sich wunderbar mit verschiedenen anderen kleinen Gerichten zu einer Mezedes auf den Tisch stellen, Vorspeisen, die man in einem gemütlichen Beisammensein mit Freunden und Familie teilt und genießt.
Wenn man möchte, kann man ihn direkt nach der Zubereitung servieren. Für einen intensiveren Geschmack lässt man ihn abgedeckt im Kühlschrank für eine Stunde ziehen. Übrig gebliebenes Tsatsiki hält sich - luftdicht verpackt - für 2-3 Tage im Kühlschrank.
Übrigens: Wenn ihr noch weitere leckere Dips ausprobieren möchtet, dann versucht doch einmal Baba Ghanoush oder dieses herrlich cremige Hummus. Bon Appetit!














Hedwig Neubert meint
Der ist ein echtes Leckerchen
Anonym meint
Super, besser als bei den meisten Griechischen Lokalen, die ich kenne. Und den 10% Sahnejoghurt gibt es glücklicherweise auch bei uns.
Peter Kropp meint
Da sind einige Fehlerchen, Dill, Minze und. Petersilie und auch Zitrone gehören nicht in den Original Zaziki rein. Weiterhin muss man den Joghurt vorher abtropfen lassen, damit man eine feste Masse erhält. Durch die Zugabe von Knoblauch, Olivenöl und den ausgedrückten Gurkenraspeln kommt genug Flüssigkeit in den Zaziki. Je nach Geschmack kann man noch eine Kl. Prise Zucker hinzufügen. Aber kein unsinnigen Kräuter hinzufügen.
Anonym meint
Vielleicht mal eine/n Griechin/Griechen fragen, wie eine originale Zatsiki gemacht wird? Zitrone, Dill, Minze... lächerlich.
CHRISTIAN Sauerland meint
Habe schon 3 von von den Taziki ausprobiert, aber dies ist einer der guten. Und schmeckt mir immer. Und auch dem Besuch.
Anonym meint
Sehr lecker
Anonym meint
Lecker
Hella Dietrich meint
Hört sich sehr lecker an.