Dieses aromatische Tofu-Curry mit grünen Bohnen, Tomaten und cremiger Kokosmilch ist ein herrlich würziges, ausgewogenes und dennoch einfaches Rezept - ideal für die Feierabendküche oder ein gemütliches Wochenende. Der in Kokosaminos und Ahornsirup marinierte Tofu wird goldbraun und schön kross angebraten und sorgt für eine leicht karamellisierte, aber dennoch herzhafte Note. Ein veganes Curry, das sättigt, ohne schwer zu sein.

Dieses vegane Tofu-Curry Rezept überzeugt durch seine perfekte Balance aus Würze, Frische und Cremigkeit. Der knusprig gebratene Tofu bringt Struktur und pflanzliches Protein, während die grünen Bohnen für Biss und Leichtigkeit sorgen. Tomaten und Limettensaft geben eine feine Säure, die wunderbar mit der milden Kokosmilch harmoniert. Dazu kommt: Das Gericht ist unkompliziert, gut vorzubereiten und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.
Die wichtigsten Zutaten
Die Basis für dieses vegane Tofu-Curry bildet eine cremige Kokosmilch-Tomatensauce, die mit Ingwer, Kreuzkümmel, Curry und Kurkuma aromatisch gewürzt wird. Für Frische und Biss sorgen grüne Bohnen, die vorab kurz blanchiert werden und so ihre leuchtende Farbe behalten.
Das Herzstück des Gerichts ist jedoch der in Kokosaminos und Ahornsirup marinierte Tofu, der mit etwas Stärke goldbraun und knusprig angebraten wird. Limettensaft bringt dazu eine feine Säure ins Spiel, während Garam Masala für eine warme, runde Tiefe sorgt.
Alle genauen Mengenangaben sowie die einzelnen Zubereitungsschritte findet ihr wie gewohnt in der Rezeptbox weiter unten.

Tofu richtig zubereiten
Tofu ist die ideale Basis für ein veganes Curry, vorausgesetzt, er wird richtig zubereitet. Wichtig ist, festen Naturtofu vor dem Braten gut auszudrücken, damit überschüssige Flüssigkeit entweicht. Ich lege den Tofu dazu für mindestens 30 Min. zwischen zwei Lagen Küchenpapier auf einen Teller und beschwere den Tofu dann, z.B. mit einem kleinen Topf oder einem anderen schweren Gegenstand. So kann die enthaltene Flüssigkeit austreten und der Tofu beim Anbraten eine schöne, goldbraune Kruste entwickeln.
Die Marinade aus Kokosaminos und Ahornsirup sorgt in diesem Tofu Curry für eine leicht süßlich-würzige Note und hilft gleichzeitig beim Karamellisieren. Etwas Speisestärke bindet die Marinade und macht die Oberfläche besonders knusprig. Entscheidend ist außerdem eine ausreichend heiße Pfanne – und Geduld: Der Tofu sollte erst gewendet werden, wenn sich eine feste Kruste gebildet hat.
Wie gesund ist Tofu?
Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt und ist reich an pflanzlichem Eiweiß. Er enthält zudem Eisen, Calcium (je nach Herstellungsart) sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Durch seinen neutralen Geschmack nimmt er Gewürze und Aromen besonders gut auf – ideal für Gerichte wie dieses vegane Kokos-Curry.
Ich achte beim Einkauf von Tofu auf Bio-Qualität sowie eine europäische Herkunft der Sojabohnen. Das gewährleistet zumindest kürzere Transportwege und beinhaltet meist strengere Umweltauflagen.


Tofu-Curry mit grünen Bohnen
Kochutensilien
- 1 Schneidebrett + Messer
- 1 kleiner Topf für die Bohnen
- 1 großer Topf mit Deckel z.B. gusseisern
- 1 beschichtete Pfanne
Zutaten
Für den Tofu
- 200 g fester Tofu
- 1 EL Kokosaminos alternativ Tamari oder Sojasauce
- 1 TL Ahornsirup
- 1 TL Speisestärke gehäuft
- 1 EL Sesamöl
Für das Curry
- 2 Schalotten
- 1 Stück Ingwer ca. 2 cm
- 2-3 große Tomaten
- 250 g grüne Bohnen
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL mildes Currypulver gehäuft
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kreuzkümmel
- 300 ml Kokosmilch
- 1 TL Garam Masala
- 1 Limette Saft
Zum Servieren
- frischer Koriander gehackt
- geröstete Erdnusskerne gehackt
- Basmati- oder Jasminreis gekocht
Anleitungen
Den Tofu vor- und zubereiten
- Den Tofu aus der Verpackung nehmen und gut abtropfen lassen. Anschließend zwischen zwei Lagen Küchenpapier auf einen Teller legen und z.B. mit einem kleinen Topf beschweren. Mindestens 30 Min. stehen lassen, damit möglichst viel Flüssigkeit aus dem Tofu austreten kann.
- Den Tofu anschließend in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Kokosaminos, Ahornsirup und Stärke verrühren und die Tofuwürfel darin ca. 10 Min. marinieren.
- Das Sesamöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den marinierten Tofu bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum goldbraun und kross anbraten. Erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Nach dem Anbraten zur Seite stellen.
Das Curry zubereiten
- Die Bohnen putzen, waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Bohnen darin ca. 5-7 Min. blanchieren. Anschließend kurz in Eiswasser abschrecken, damit sie ihr leuchtend grüne Farbe behalten. Danach abgießen und gut abtropfen lassen.
- Die Schalotten schälen und in ca. 2-3 cm große Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Die Tomaten waschen, vierteln und entkernen, anschließend in kleine Würfel schneiden.
- Das Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Die Schalotten für 2-3 Min. glasig andünsten, dann Ingwer, Tomatenmark, Currypulver, Kurkuma und Kreuzkümmel dazugeben. 1 Min. unter rühren mit anschwitzen.
- Tomaten und Kokosmilch dazugeben und alles 8-10 Min. sanft köcheln lassen. Die blanchierten Bohnen hinzufügen und alles bei kleiner Hitze für weitere 5 Min. ziehen lassen.
- Das Curry mit Garam Masala und Limettensaft sowie etwas Salz und Chiliflocken (optional) abschmecken. Den gebratenen Tofu nur vorsichtig unterheben, damit er seine Kruste behält.
- Das Curry auf Teller verteilen und mit gekochtem Basmati- oder Jasminreis, frischem Koriander sowie gehackten Erdnusskernen servieren.
Notizen

Meine Tipps für das Tofu-Curry mit grünen Bohnen
Welche Gemüse-Alternativen passen ins Curry?
Keine Lust auf Bohnen oder jede Menge anderes Gemüse zu Hause? Kein Problem! Dieses Tofu-Curry lässt sich je nach Gusto, Saison und Vorrat ganz wunderbar variieren. Gemüsesorten wie Brokkoli, Blumenkohl, Kürbis, Zucchini, Paprika, Zuckerschoten, Süßkartoffel, Spargel oder Erbsen schmecken ebenfalls gut und passen gut zu dem kross angebratenen Tofu. So entstehen immer wieder neue Varianten dieses veganen Currys mit Kokosmilch.
Welche Beilagen passen dazu?
Die ganz klassische Beilage zu diesem Curry sind lockerer Basmati- oder Jasmin-Reis. Aber auch Vollkornreis, Quinoa oder Hirse passen gut. Mit ofenwarmem Chapati oder Naan lässt sich das Curry wie in Indien direkt aus dem Topf essen. Ein Klecks Naturjoghurt oder pflanzlicher Joghurt sorgen für zusätzliche Frische.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Im Kühlschrank hält sich das fertige Curry etwa 2-3 Tage. Am besten füllt ihr es in einen luftdicht verschließbaren Behälter und lasst das Curry vorher vollständig abkühlen. Sollte die Sauce beim Erwärmen zu sehr eingedickt sein, könnt ihr einfach einen Schuss Wasser oder ein wenig Kokosmilch hinzufügen. Das Einfrieren empfiehlt sich nur bedingt, da der Tofu hier seine Struktur verändert und nach dem Auftauen etwas fester und poröser ist. Die Sauce ohne den Tofu lässt sich problemlos bis zu 3 Monate im Gefrierschrank aufbewahren.
Lust auf noch mehr Tofu und Curry? Dann solltet ihr unbedingt einmal dieses leckere Tofu Curry mit frischem Gemüse oder das Rote Thai-Curry mit Tofu ausprobieren. Bon Appetit!














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Brigitte meint
Saulecker..köstlich..