Dieses unkomplizierte, vegane Tofu-Curry mit grünen Bohnen, Tomaten und cremiger Kokosmilch überzeugt eindeutig durch den knusprig gebratenen und leicht karamellisierten Tofu. Das Curry ist sättigend, ausgewogen und vielseitig abwandelbar und eignet sich perfekt für die schnelle Alltagsküche.
Den Tofu aus der Verpackung nehmen und gut abtropfen lassen. Anschließend zwischen zwei Lagen Küchenpapier auf einen Teller legen und z.B. mit einem kleinen Topf beschweren. Mindestens 30 Min. stehen lassen, damit möglichst viel Flüssigkeit aus dem Tofu austreten kann.
Den Tofu anschließend in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Kokosaminos, Ahornsirup und Stärke verrühren und die Tofuwürfel darin ca. 10 Min. marinieren.
Das Sesamöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den marinierten Tofu bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum goldbraun und kross anbraten. Erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Nach dem Anbraten zur Seite stellen.
Das Curry zubereiten
Die Bohnen putzen, waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Bohnen darin ca. 5-7 Min. blanchieren. Anschließend kurz in Eiswasser abschrecken, damit sie ihr leuchtend grüne Farbe behalten. Danach abgießen und gut abtropfen lassen.
Die Schalotten schälen und in ca. 2-3 cm große Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Die Tomaten waschen, vierteln und entkernen, anschließend in kleine Würfel schneiden.
Das Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Die Schalotten für 2-3 Min. glasig andünsten, dann Ingwer, Tomatenmark, Currypulver, Kurkuma und Kreuzkümmel dazugeben. 1 Min. unter rühren mit anschwitzen.
Tomaten und Kokosmilch dazugeben und alles 8-10 Min. sanft köcheln lassen. Die blanchierten Bohnen hinzufügen und alles bei kleiner Hitze für weitere 5 Min. ziehen lassen.
Das Curry mit Garam Masala und Limettensaft sowie etwas Salz und Chiliflocken (optional) abschmecken. Den gebratenen Tofu nur vorsichtig unterheben, damit er seine Kruste behält.
Das Curry auf Teller verteilen und mit gekochtem Basmati- oder Jasminreis, frischem Koriander sowie gehackten Erdnusskernen servieren.
Notizen
Warum kommt das Garam Masala erst am Ende zum Curry?Garam Masala ist eine Gewürzmischung aus bereits gerösteten und gemahlenen Gewürzen. Sie ist aromatisch, warm und leicht süßlich. Wenn man Garam Masala lange mitkocht oder stark anröstet, verfliegen die feinen, ätherischen Aromen und es kann leicht bitter werden. Daher wird es in vielen indischen Gerichten oft erst zum Schluss eingerührt oder sogar erst über das fertige Gericht gestreut.