Dieses herrlich cremige Gemüse-Curry mit schwarzen Bohnen in reich an Vitaminen und pflanzlichen Proteinen. Einfach zubereitet, steht es in nur 25 Minuten auf dem Tisch. Je nach Saison könnt ihr das Gemüse beliebig anpassen und das Curry mit feinem Basmati-Reis oder auch gekochten Kartoffeln servieren. Bon Appetit!

Kurze Geschichte über schwarze Bohnen
Es ist noch gar nicht allzu lange her, als ich im Supermarkt zum ersten Mal schwarze Bohnen entdeckt und - zunächst aus reiner Neugier - getestet habe. Auf den ersten Blick scheinen schwarze Bohnen - abgesehen von ihrer wirklich tiefschwarzen Farbe - den bekannteren Kidneybohnen sehr ähnlich zu sein. Doch auch, wenn sie sich in Sachen Nährwerte kaum unterscheiden, so gibt es doch ein paar feine Unterschiede. Während die Kidneybohnen ihrem Namen alle Ehre machen und leicht nierenförmig daherkommen, so sind die schwarzen Bohnen etwas kleiner und nahezu oval geformt.
Der Geschmack der schwarzen Bohnen ist kräftig und würzig, die Kidneybohnen schmecken hingegen eher mild und bisweilen leicht süßlich. Schwarze Bohnen gelten vor allem in Südamerika als Delikatesse. Seit über 7.000 Jahren finden sie sich vor allem in den Töpfen der lateinamerikanischen Küche und gehören somit zu den ältesten Nahrungsmitteln überhaupt.
Schwarze Bohnen bekommt man in vielen Supermärkten sowohl in getrockneter, aber auch in bereits vorgegarter Form. Vorgegarte schwarze Bohnen müssen nicht mehr gekocht werden. Je nach Rezept können sie direkt verzehrt oder erst gegen Ende der Garzeit dem Rezept hinzugefügt werden. Ein kurzes Erwärmen genügt, da sie bei zu langem Kochen und zu hoher Temperatur zerfallen können.
Getrocknete Bohnen lässt man am besten über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Das Einweichwasser wird am nächsten Tag weggeschüttet und die Bohnen anschließend in frischem Wasser (Verhältnis 1:3) gekocht. Gekochte bzw. vorgegarte und bereits geöffnete Bohnen halten sich - luftdicht verschlossen - im Kühlschrank ca. 3 Tage frisch.


Gemüse-Curry mit schwarzen Bohnen
Kochutensilien
- 1 Schneidebrett + Messer
- 1 Sieb
- 1 große gusseiserne Pfanne oder Wok
Zutaten
- 1 rote Paprika
- 1 gelbe Paprika
- 1 Zucchini
- 2 Schalotten
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Stück Ingwer ca. 2 cm
- 10-12 Kirschtomaten
- 400 g schwarze Bohnen aus der Dose
- 1 EL Kokosöl
- 2 TL mildes Curry-Pulver
- 1 TL Kurkuma
- ½ TL Kreuzkümmel
- 200 g stückige Tomaten aus der Dose
- 250 ml Kokosmilch
- 1 EL Kokos-Aminos
- ½ Bund frischer Koriander
- Salz, Pfeffer, Limettensaft
Anleitungen
- Paprika und Zucchini putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotten schälen, der Länge nach halbieren und anschließend quer in dünne Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
- Die schwarzen Bohnen über einem Sieb abgießen und anschließend unter fließend kaltem Wasser gründlich abspülen. Gut abtropfen lassen.
- Die Kirschtomaten je nach Größe halbieren oder vierteln. Den Koriander waschen und trocken schütteln, Blättchen und feine Stiele grob hacken.
- Das Kokosöl in einer großen gusseisernen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Zunächst Paprika und Zucchini für 3-4 Min. rundherum kräftig anbraten. Anschließend die Hitze etwas reduzieren und Schalotten, Knoblauch und Ingwer hinzufügen. Für weitere 2-3 Min. anschwitzen.
- Curry-Pulver, Kurkuma und Kreuzkümmel einrühren und kurz mit anschwitzen. Anschließend Kirschtomaten und stückige Tomaten dazugeben. Etwa 5 Min. köcheln lassen.
- Die Kokosmilch dazugeben und alle Zutaten gut miteinander vermischen. Bei offener Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen. Abgetropfte Bohnen untermischen und nur noch kurz erwärmen. Das Curry mit Kokos-Aminos, Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.
- Curry mit Reis oder Kartoffeln und viel frischem Koriander servieren.

Gemüse-Curry mit schwarzen Bohnen: Zutaten und Zubereitung
Die Wahl der Bohnen: Allein aufgrund ihres Aussehens spielen die schwarzen Bohnen in diesem leckeren Curry gewissermaßen die Hauptrolle. Solltet ihr keine schwarzen Bohnen finden, so könnt ihr diese aber durchaus auch durch Kidneybohnen, Cannellini-Bohnen oder auch Kichererbsen ersetzen. Auch in der Wahl der restlichen Zutaten seid ihr relativ flexibel:
Das Gemüse: Auch, wenn ich für dieses Rezept gelbe und rote Paprika sowie Zucchini verwendet habe, so sind - je nach Saison oder Geschmack - auch viele andere Gemüsesorten denkbar. Lauch, Karotten, Erbsen, Brokkoli oder Blumenkohl - you name it!
Schalotte, Knoblauch, Ingwer: Gehören für mich zu den sogenannten "Basics" eines Curries und können nur schwer durch Alternativen ersetzt werden. Knoblauch und Ingwer könnt ihr Not weglassen und anstelle der Schalotten am ehesten Rote Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln verwenden.
Tomaten: Die Kombination aus frischen Kirschtomaten und stückigen Tomaten aus der Dose macht das Curry zum Einen schön frisch und fruchtig, sorgt gleichzeitig aber auch für noch mehr "Soßigkeit". Auch passierte Tomaten oder fein gewürfelte Fleisch- oder Romatomaten sind hier möglich.
Die Gewürze: Ein mildes Curry-Pulver, Kurkuma und Kreuzkümmel - mehr Gewürze braucht es für dieses leckere Curry nicht. Aber natürlich dürft ihr euch auch hier austoben und selber kreativ sein: Garam Masala, Koriander, etwas Chili oder Zimt - mit der Wahl der Gewürze könnt ihr dem Gericht eure ganz eigene und persönliche Note verleihen.
Und natürlich die Kokosmilch: Die Kokosmilch macht dieses Curry natürlich ganz besonders cremig. Wer den Geschmack von Kokos jedoch so gar nicht mag, der kann alternativ auch auf Hafer- oder Soja-Cuisine oder reguläre Schlagsahne setzen.
Lust auf noch mehr leckere Curry-Rezepte? Das Gemüsecurry für die ganze Familie schmeckt auch Kindern und Kichererbsen im Curry sind definitiv auch eine gute Idee!














Elfriede Gabriel meint
Schmeckt wahnsinnig lecker ! Kann ich weiter empfehlen
Veronika meint
Wirklich sehr lecker und schnell gemacht
Anonym meint
Sehr lecker
Heike meint
Super lecker, habe Kidney Bohnen u. Kichererbsen hinzugegeben
Sally Habermann meint
Wirklich sehr lecker. Das Gemüse behält ein leichtes crunch und obwohl das Curry für unsere Verhältnisse sehr mild ist, ist es leicht und vollmundig
Anonym meint
Sehr lecker!