Für dieses Rezept braucht ihr weder viele Zutaten noch lange in der Küche zu stehen. Eine Portion Pasta, cremiges Hummus und etwas Gemüse genügen, um in kurzer Zeit ein unkompliziertes Wohlfühlgericht auf den Tisch zu bringen. Die Hummus-Pasta mit Brokkoli & Tomaten ist deshalb perfekt für stressige Tage und gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, Gemüse aus dem Kühlschrank sinnvoll zu verwerten.

Natürlich könnt ihr das Hummus auch selbst zubereiten – für dieses Rezept ist das aber definitiv kein Muss. Ein hochwertiges Hummus vom türkischen Gemüsehändler oder aus dem Kühlregal eignet sich hervorragend und spart wertvolle Zeit. Die Pasta mit Hummus ist außerdem ideal, um Gemüsereste aus dem Kühlschrank oder Vorräte aus der Speisekammer zu verwerten. Ob Brokkoli, Zucchini, Paprika, Spinat oder gerösteter Blumenkohl – erlaubt ist, was schmeckt und gerade da ist.

Warum diese Hummus-Pasta mein absoluter Feierabend-Hit ist
Eigentlich war dieses Rezept eher eine spontane Resteverwertung. Ein Becher Hummus, ein paar Brokkoliröschen vom Vortag, einige Kirschtomaten und die letzten Streifen eingelegte Paprika aus dem Glas – mehr brauchte es nicht für eine cremige Pasta, die inzwischen regelmäßig auf unserem Speiseplan steht.
Was ich daran besonders mag: Das Gericht vereint alles, was ich mir nach einem langen Tag wünsche. Die Pasta liefert Energie, Hummus bringt wertvolle pflanzliche Proteine und Ballaststoffe mit und Brokkoli sowie Tomaten steuern jede Menge Vitamine und Mineralstoffe bei. So entsteht aus wenigen Zutaten ein ausgewogenes, sättigendes Essen, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch angenehm lange satt hält.
Außerdem lässt sich das Rezept jedes Mal ein wenig anders zubereiten. Fast jedes Gemüse passt dazu – perfekt also für die Resteküche und für alle, die vorhandene Zutaten möglichst vollständig verwerten möchten.

So gelingt die cremigste Hummus-Pasta
Das Geheimnis dieser Pasta liegt in ihrer cremigen Sauce. Verwendet das Hummus möglichst nicht direkt aus dem Kühlschrank, sondern lasst es vorher etwas Zimmertemperatur annehmen. So verbindet es sich besser mit der heißen Pasta und kühlt sie nicht unnötig ab.
Ist das Hummus etwas fester, rührt ihr es einfach mit ein paar Esslöffeln heißem Nudelkochwasser oder etwas gutem Olivenöl glatt. Das stärkehaltige Kochwasser macht die Sauce besonders cremig und sorgt dafür, dass sie sich perfekt um die Nudeln legt.
Zum Schluss könnt ihr die Pasta ganz nach Geschmack verfeinern. Frisch gehobelter Parmesan oder Pecorino passen ebenso gut wie zerbröselter Feta. Wer es etwas knackiger mag, streut noch geröstete Walnüsse oder Pinienkerne darüber.

Hummus-Pasta mit Brokkoli & Tomaten
Kochutensilien
- 1 Schneidebrett + Messer
- 1 großer Kochtopf
- 1 Nudelsieb
- 1 beschichtete Pfanne
Zutaten
- 200 g Paste, Sorte nach Wahl z.B. Penne
- 200 g Hummus
- 200 g gegarte Brokkoliröschen
- 200 g Kirschtomaten halbiert
- ca. 80 g eingelegte Paprika, in Streifen geschnitten optional
- 2 EL Olivenöl + evt. etwas extra zum Servieren
- 1 Zehe Knoblauch optional
- ½ TL getrockneter Oregano
- ½ TL getrockneter Salbei
- ½ TL Koriandersamen, im Mörser zerstoßen optional, aber wirklich lecker
- grobes Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
- 50-100 ml Nudelkochwasser nach Bedarf
Zum Servieren
- 1-2 EL frisch gehackte Petersilie
- gehobelter Parmesan oder Pecorino
- zerbröckelter Fetakäse
- geröstete Walnüsse oder Pinienkerne
- etwas fein abgeriebene Bio-Zitronenschale oder ein paar Spritzer Zitronensaft
Anleitungen
- Die Pasta nach Anweisung auf der Packung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Nudelkochwasser auffangen.
- Währenddessen das Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Wer mag, schwitzt den Knoblauch darin kurz an. Brokkoli, Kirschtomaten und nach Belieben die eingelegte Paprika hinzufügen und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze schwenken. Mit Oregano, Thymian, Salbei, den grob zerstoßenen Koriandersamen sowie Salz und Pfeffer würzen.
- Das Hummus in eine große Schüssel geben und mit etwas Nudelkochwasser glatt rühren. Je nach Konsistenz nach und nach mehr Kochwasser hinzufügen, bis eine cremige Sauce entsteht.
- Die heiße Pasta direkt mit dem Hummus vermengen, bis alle Nudeln gleichmäßig überzogen sind. Bei Bedarf noch etwas Nudelkochwasser unterrühren.
- Die Pasta auf zwei Teller verteilen und nach Belieben mit frisch gehackter Petersilie, Parmesan, Pecorino oder Feta sowie gerösteten Walnüssen oder Pinienkernen servieren. Etwas fein abgeriebene Zitronenschale oder ein paar Spritzer Zitronensaft sorgen zum Schluss für eine wunderbar frische Note.

Ein Rezept, viele Möglichkeiten
Gerade weil dieses Rezept so unkompliziert ist, könnt ihr es immer wieder neu variieren.
Neben Brokkoli schmecken zum Beispiel auch Zucchini, Paprika, Blattspinat, Erbsen, grüne Bohnen, Champignons oder gerösteter Blumenkohl hervorragend. Selbst ein paar eingelegte Paprikastreifen aus dem Glas geben der Pasta eine angenehm fruchtige Note und sind eine tolle Möglichkeit, auch kleine Reste sinnvoll zu verwerten. Alles, was gerade Saison hat oder im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartet, darf mit in die Pfanne.
Auch bei der Pasta seid ihr flexibel. Spaghetti, Linguine, Penne, Fusilli oder Orecchiette nehmen die cremige Hummus-Sauce gleichermaßen gut auf. Wer möchte, verwendet Vollkornnudeln oder eine glutenfreie Variante.
Häufige Fragen zu Hummus-Pasta mit Brokkoli & Tomaten
Ja, unbedingt. Für dieses Rezept eignet sich ein hochwertiges Hummus aus dem Kühlregal oder vom türkischen Gemüsehändler hervorragend und spart jede Menge Zeit.
Am besten ja. Kaltes Hummus würde die frisch gekochte Pasta schnell abkühlen. Bei Zimmertemperatur verbindet es sich deutlich besser mit den Nudeln.
Das stärkehaltige Kochwasser macht die Sauce besonders cremig und sorgt dafür, dass sie perfekt an der Pasta haftet.
Neben Brokkoli und Tomaten eignen sich unter anderem Zucchini, Paprika, Spinat, Erbsen, Blumenkohl oder Champignons. Das Rezept ist ideal für die Resteverwertung.
Ja. Lasst Parmesan, Pecorino oder Feta einfach weg oder verwendet eine pflanzliche Alternative.
Spaghetti, Linguine, Penne, Fusilli oder Orecchiette funktionieren gleichermaßen gut. Nehmt einfach eure Lieblingspasta.

Tipps zur Aufbewahrung und Haltbarkeit
Die Hummus-Pasta schmeckt frisch zubereitet am besten. Sollten dennoch Reste übrig bleiben, halten sie sich in einer gut verschlossenen Dose im Kühlschrank etwa zwei Tage.
Zum Aufwärmen gebt ihr die Pasta am besten mit einem kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe in eine Pfanne. So wird die Sauce wieder schön cremig.
Oder ihr macht aus den Resten einfach einen schnellen Nudelsalat: Mischt die kalte Pasta mit einer Handvoll frischem Rucola und gebt je nach Geschmack noch einen kleinen Schuss Olivenöl und etwas Weißweinessig dazu. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig ist ein unkompliziertes Mittagessen für den nächsten Tag.
Zum Einfrieren eignet sich das Gericht eher nicht, da sich die Konsistenz des Hummus nach dem Auftauen verändern kann.
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Wenn ihr Hummus lieber selbst zubereitet, findet ihr hier auf Madame Cuisine natürlich auch mein Rezept für cremiges Hummus. Für diese Pasta greife ich allerdings gerne einmal zu einer guten gekauften Variante – so steht das Essen noch schneller auf dem Tisch.
Und wenn ihr unkomplizierte Feierabendgerichte genauso liebt wie ich, schaut euch unbedingt auch meinen Couscous mit Tomaten und Gurke an. Das Rezept ist ebenso schnell gemacht, eignet sich hervorragend zur Resteverwertung und ist perfekt für warme Sommertage. Bon Appetit!




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