Vegane Blaubeer-Muffins sind der perfekte Beweis dafür, dass Backen ohne Ei und Butter nicht nur technisch funktioniert, sondern auch richtig gut schmeckt. Diese Muffins sind wunderbar saftig und fruchtig. Dazu bekommen sie durch die Kombination aus frischen Blaubeeren und fein abgeriebener Zitronenschale eine angenehm frische Note.
Am besten schmecken diese Blaubeer-Muffins noch leicht warm – vielleicht mit einem Klecks veganer Butter. Ob zum Kaffee, als Dessert, für die Geburtstagsfeier oder beim Picknick im Sommer: Diese Muffins passen zu jeder Gelegenheit!

Vegane Blaubeer-Muffins: einfaches Rezept mit Trick
Was diese veganen Blaubeer-Muffins so besonders macht, ist nicht nur ihr Geschmack, sondern auch ihre unkomplizierte Zubereitung. Ihr braucht keine Küchenmaschine und auch nicht unbedingt einen Handmixer – mit einem großen Schneebesen könnt ihr die Zutaten wunderbar zu einem homogenen und lockeren Teig verrühren. Ein absoluter Pluspunkt, der das Rezept alltagstauglich und spontan umsetzbar macht.
Ein kleiner, aber entscheidender Trick sorgt für die perfekte Konsistenz: Die pflanzliche Milch wird mit einem Esslöffel Apfelessig verrührt und kurz stehen gelassen. Dadurch entsteht eine Art vegane Buttermilch, die den Muffins ihre lockere, saftige Struktur verleiht. In Kombination mit den Blaubeeren und der Zitronenschale entstehen so vegane Muffins, die mittlerweile mein absolutes Muffin-Highlight geworden sind.

Fruchtige Vielfalt & gelingsicheres Backen
Ihr könnt die Blaubeer-Muffins sowohl mit frischen als auch mit tiefgekühlten Blaubeeren zubereiten. Wenn ihr TK-Blaubeeren nehmt, gebt ihr diese am besten noch gefroren in den Teig. So behalten sie ihre Form und färben den Teig nicht zu stark. Die Backzeit verlängert sich in diesem Fall um etwa fünf Minuten.
Gebacken werden die Muffins bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ungefähr 25 Minuten. Da jedoch jeder Ofen ein wenig anders arbeitet, lohnt es sich, die Muffins ab etwa 20 Minuten gut im Blick zu behalten. Auch die Größe der Muffins spielt eine Rolle: In einem Jumbo-Muffinblech brauchen sie etwas länger, während sie in einer klassischen Muffinform etwas schneller fertig sind.
Das Grundrezept lässt sich außerdem wunderbar variieren. Statt Blaubeeren könnt ihr auch Himbeeren oder Kirschen verwenden und so im Handumdrehen andere vegane Muffins zaubern, die genauso saftig und aromatisch sind.
Genuss & Aufbewahrung
Frisch gebacken schmecken die Blaubeer-Muffins natürlich am allerbesten. Noch leicht warm entfalten sie ihr volles Aroma und ihre saftige Konsistenz. Falls wider Erwarten doch etwas übrig bleibt, lassen sich die Muffins problemlos zwei bis drei Tage luftdicht verschlossen aufbewahren. Auch das Einfrieren funktioniert wunderbar, sodass ihr immer einen kleinen Vorrat griffbereit habt.


Vegane Blaubeer-Muffins
Kochutensilien
- 1 große Rührschüssel
- 1 Sieb
- 1 Handrührgerät alternativ großer Schneebesen
- 1 Jumbo-Muffin-Backblech oder ein "normales" Muffin-Backblech
Zutaten
- 250 g Blaubeeren
- 240 ml pflanzliche Milch z.B. Mandelmilch
- 1 EL Apfelessig
- 120 g Kokosöl geschmolzen und abgekühlt
- 280 g Mehl Weizen Typ 405, Dinkel Typ 630
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 150 g brauner Zucker + 2-3 EL extra
- ½ TL Zimt
- 1 TL Vanilleextrakt
- ½ Bio-Zitrone abgerieben Schale
Anleitungen
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Mulden eines Jumbo-Muffin-Backblechs einfetten und mit Mehl bestäuben. Ihr könnt auch ein normales Muffin-Backblech mit 12 kleineren Mulden nehmen und diese mit Papierförmchen auskleiden.
- Die Blaubeeren in ein Sieb geben und waschen, anschließend gut abtropfen lassen.
- Die pflanzliche Milch in eine Gefäß füllen, den Apfelessig dazugeben und kurz stehen lassen. Die Milch dickt nun etwas ein und wird zu einer Art Buttermilch.
- Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit Backpulver, Natron, Salz, Zucker und Zimt vermischen.
- Abgeriebene Zitronenschale, Kokosöl (geschmolzen und abgekühlt) sowie die eingedickte Milch dazugeben. Alles nur kurz zu einem glatten Teig verrühren. Abgetropfte Blaubeeren unterheben und den Teig in die vorbereitete Muffin-Backform füllen, so dass diese zu etwa ⅔ mit Teig gefüllt sind. Über jeden Muffins ein wenig braunen Zucker streuen.
- Muffins in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 25 Min. backen, bis sie leicht gebräunt sind und beim einstechen mit einem Holzstäbchen kein Teig mehr daran kleben bleibt.
- Die Muffins zunächst in der Form, anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.
Notizen

Häufige Fragen zu Veganen Blaubeer-Muffins
Ja, das funktioniert problemlos. Für diese veganen Blaubeer-Muffins reicht ein einfacher Schneebesen völlig aus. Der Teig ist schnell zusammengerührt und benötigt keine aufwendige Technik.
Durch das Vermischen entsteht eine Art vegane Buttermilch. Diese sorgt dafür, dass die veganen Blaubeer-Muffins besonders locker und saftig werden und eine angenehme, leicht fluffige Konsistenz bekommen.
Ja, die veganen Blaubeer-Muffins gelingen auch mit tiefgekühlten Blaubeeren sehr gut. Wichtig ist, die Beeren gefroren in den Teig zu geben. Die Backzeit verlängert sich dabei um etwa fünf Minuten.
Das Rezept ist sehr flexibel. Statt Blaubeeren könnt ihr auch Himbeeren oder Kirschen verwenden. So entstehen ganz einfach andere fruchtige Varianten der veganen Muffins.
Am zuverlässigsten ist die Stäbchenprobe. Wenn beim Einstechen kein Teig mehr am Holzstäbchen haften bleibt, sind die veganen Blaubeer-Muffins fertig und können aus dem Ofen genommen werden.
Frisch schmecken sie am besten, lassen sich aber luftdicht verschlossen etwa zwei bis drei Tage aufbewahren. Auch das Einfrieren klappt gut, sodass ihr jederzeit vegane Blaubeer-Muffins auf Vorrat habt.
Lust auf noch mehr leckere Muffins? Probiert gerne auch mal diese leckeren Schoko-Muffins oder die unglaublich saftigen Kirsch-Banane-Muffins. Bon Appetit!





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