Diese Pasta mit Hanfsamen-Pesto gehört zu meinen absoluten Favoriten. Sie ist unglaublich cremig, fein im Geschmack und im Handumdrehen gemacht. Perfekt für Tage, an denen es schnell gehen darf, ohne dass der Genuss zu kurz kommt. Das Besondere: Mit mild-nussigen Hanfsamen, gutem Olivenöl und nur wenigen Zutaten entsteht ein Pesto, das geschmacklich weit mehr hergibt, als man erwartet – leicht, frisch und mit einer besonderen Note.

Was sind Hanfsamen - und warum sind sie so besonders?
Hanfsamen sind die essbaren Samen der Nutzhanfpflanze – ganz ohne berauschende Wirkung. Für das Hanfsamen-Pesto werden geschälte Hanfsamen verwendet, auch Hanfherzen genannt. Sie sind weich, zart und haben einen angenehm mild-nussigen Geschmack, der das Pesto besonders fein und cremig macht. Ungeschälte Hanfsamen hingegen sind deutlich härter, ballaststoffreicher und bringen eine gröbere Textur mit, und sind für ein samtiges Pesto daher weniger geeignet.
Neben ihrem feinen Aroma überzeugen Hanfsamen auch durch ihre inneren Werte: Sie sind reich an hochwertigen Proteinen und enthalten alle essentiellen Aminosäuren. Damit wird dieses Pasta-Gericht nicht nur zu einem geschmacklichen Highlight, sondern auch zu einer nährstoffreichen, pflanzlichen Mahlzeit.

Wenige Zutaten - großer Genuss
Gerade weil diese Pasta mit Hanfsamen-Pesto mit so wenigen Zutaten auskommt, lohnt es sich, auf Qualität zu achten. Ein gutes, kaltgepresstes Olivenöl macht hier den entscheidenden Unterschied: es sorgt für die perfekte Cremigkeit und bringt eine fruchtige, runde Note ins Pesto.
Ebenso wichtig sind die grünen Blätter: Ich verwende am liebsten eine Mischung aus jungem Babyspinat, glatter Petersilie und Basilikum. Diese Kombination sorgt für Frische, eine feine Würze und eine schöne Balance im Geschmack. Das Hanfsamen-Pesto funktioniert aber auch wunderbar mit nur einer Blattsorte – etwa ausschließlich mit Babyspinat oder klassisch mit Petersilie und Basilikum. Auch Feldsalat oder Rucola passen hervorragend und bringen jeweils eine ganz eigene, leicht herbe Note mit.
Die milden Hanfsamen runden das Aroma wunderbar ab: nussig, frisch und dabei nie zu aufdringlich. So wird aus wenigen Zutaten ein raffiniertes Rezept.
Vielseitig genießen: Mehr als "nur" zur Pasta
Das Hanfsamen-Pesto funktioniert nicht nur mit Pasta, sondern lässt sich wunderbar auch auf andere Art genießen. Es passt hervorragend:
- zu kleinen, gekochten Kartoffeln
- auf geröstetem Bauernbrot als cremiger Aufstrich
- als Dip zu gegrilltem Gemüse
- oder leicht verdünnt mit etwas Wasser oder Zitronensaft als feines Salat-Dressing
Durch diese Vielseitigkeit wird aus dem Hanfsamen-Pesto ein echtes Allround-Rezept. Es lohnt sich daher, immer ein Glas auf Vorrat im Kühlschrank zu haben.


Pasta mit Hanfsamen-Pesto
Kochutensilien
- 1 Stabmixer + hohes Gefäß
- 1 Salatschleuder optional, alternativ ein Sieb
- 1 Schneidebrett + Messer
- 1 großer Kochtopf
- 1 Nudelsieb
Zutaten
- 20 g Hanfsamen geschälte
- 1 Zehe Knoblauch optional
- 65 g gemischte grüne Blätter Babyspinat, glatte Petersilie, Basilikum
- 20 g Pecorino gerieben, alternativ Parmesan
- 1 EL Zitronensaft
- grobes Meersalz
- 60-70 ml Olivenöl kaltgepresst
- 400 g Pasta z.B. Tagliatelle
Zum Servieren
- 2 EL geröstete Sonnenblumenkerne optional
- Pecorino, Parmesan oder Feta
Anleitungen
- Die gemischten grünen Blätter gründlich waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern. Alternativ über einem Sieb gut abtropfen lassen und ggf. mit etwas Küchenpapier trocken tupfen. Die Blätter anschließend grob hacken und in ein hohes Gefäß geben.
- Knoblauch schälen und hacken, falls ihr in verwendet. Zusammen mit den Hanfsamen und geriebenem Pecorino zu den grünen Blättern geben.
- Zitronensaft, Meersalz und zunächst 60 ml Olivenöl dazugeben und alles mit dem Stabmixer zu einem cremigen Pesto pürieren. Abschmecken und ggf. noch etwas nachwürzen. Sollte das Pesto noch zu dick sein, etwas mehr Olivenöl hinzufügen.
- Die Pasta in einem großen Topf mit Salzwasser nach Angabe auf der Packung bissfest garen. Anschließend abgießen, dabei etwas von dem Nudelkochwasser auffangen.
- Die abgetropften Nudeln zurück in den Topf geben und mit dem Pesto und ggf. etwas von dem Nudelkochwasser vermischen. Pasta auf Teller verteilen und optional mit gerösteten Sonnenblumenkernen und geriebenem Pecorino, Parmesan oder zerbröckeltem Fetakäse servieren.

Häufige Fragen zu Pasta mit Hanfsamen-Pesto
Hier findet ihr zusammengefasst die wichtigsten Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Rezept:
Ja, das ist möglich. Allerdings wird das Pesto dann deutlich gröber und weniger cremig. Für eine feines Pasta-Pesto sind geschälte Hanfsamen die bessere Wahl.
Das Pesto schmeckt mild, frisch und leicht nussig – ohne die Intensität von Pinienkernen oder Walnüssen. Die Hanfsamen bringen eine feine, butterartige Note mit, die das Pesto besonders cremig und rund macht.
Hanfsamen sind reich an Proteinen und liefern wertvolle Fettsäuren. In Kombination mit hochwertigem Olivenöl entsteht ein nährstoffreiches, pflanzliches Gericht.
Gut verschlossen und mit etwas Olivenöl bedeckt, hält sich das Hanfsamen-Pesto im Kühlschrank etwa 3–4 Tage.
Ja, das Rezept ist problemlos vegan umsetzbar – einfach den Käse durch eine vegane Alternative ersetzen oder weglassen. Auch Hefeflocken sind eine gute Alternative.
Weitere Ideen für leckere Pesto-Rezepte findet ihr auch auf meiner Seite. Besonders gerne mag ich auch die Spaghetti mit Paprika-Pesto, die Fusilli mit Rote-Bete-Pesto oder die Ligurische Pasta, ein absoluter Klassiker aus Italien. Bon Appetit!





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Anonym meint
Ein super leckeres Pesto, super auch zum Salat.