Diese Cookies wecken bei mir sofort Erinnerungen. Mein Vater brachte früher regelmäßig Packungen von Pepperidge Farm von seinen USA-Reisen mit – handgroße Chocolate Chip Cookies mit reichlich Schokolade, manchmal sogar mit gehackten Nüssen. Die ganze Familie war süchtig danach!

Inzwischen gibt es sie zwar auch hierzulande im Supermarkt – aber selbst gebacken sind sie einfach unschlagbar. Die Zutaten hat man meist sowieso zuhause, die Zubereitung ist unkompliziert, und der Duft frisch gebackener Kekse allein macht schon Appetit. Außen knusprig, innen weich und saftig: genau so soll das schmecken.
Der Teig wird aus geschmolzener Butter, Rohrzucker, Kokosblütenzucker, Vanilleextrakt, einem Bio-Ei sowie Mehl, Backpulver und einer kleinen Prise Salz zubereitet. Etwas Zimt sorgt zusätzlich für ein wunderbar warmes Aroma, das perfekt mit den Chocolate-Chips harmoniert.

Chocolate Chip Cookies: Tipps zur Zubereitung
Das Geheimnis beim Teig liegt im Zusammenspiel der Zuckersorten: Während der Rohrzucker für Süße sorgt, bringt der Kokosblütenzucker eine feine karamellige Note mit, die den Cookies einen besonders runden Geschmack verleiht. Wer keinen Kokosblütenzucker zuhause hat, kann ihn einfach durch braunen Zucker ersetzen.
Die geschmolzene Butter macht den Cookie-Teig besonders saftig und sorgt für genau die Konsistenz, die klassische amerikanische Cookies ausmacht: außen knusprig, innen noch leicht weich. Der Zimt passt hervorragend zu dunkler Schokolade und verleiht den Cookies eine angenehme Wärme. Wer es ausgefallen und leicht würzig mag, kann statt Zimt auch eine kleine Prise gemahlenen Ingwer verwenden.

Geduld ist gefragt
Für die perfekte Konsistenz sollte der Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen – noch besser über Nacht. In der Ruhezeit wird der Teig fester, so läuft er beim Backen weniger auseinander und bekommt die typisch dicke, leicht weiche Mitte. Gleichzeitig intensivieren sich die Aromen deutlich.
Wer also etwas Geduld mitbringt, wird am Ende mit besonders aromatischen Chocolate Chip Cookies belohnt.

Chocolate Chip Cookies
Kochutensilien
- 1 große Rührschüssel
- 1 Handrührgerät
- 1 Backblech + Backpapier
Zutaten
- 110 g Butter geschmolzen
- 100 g Rohrzucker
- 50 g Kokosblütenzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Bio-Ei Gr. M
- 150 g Mehl Weizen Typ 405
- ½ TL Backpulver
- ½ TL Salz
- ¼ TL Zimt
- 150 g Chocolate-Chips Zartbitter
Anleitungen
- Die geschmolzene und leicht abgekühlte Butter in eine große Schüssel geben. Beide Zuckersorten und Vanilleextrakt hinzufügen und alles mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse aufschlagen. Anschließend das Ei unterrühren.
- Das Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Zu der Butter-Zucker-Mischung geben und nur kurz unterrühren, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.
- Die Chocolate-Chips unter den Teig heben und den Teig mindestens für 1 Stunde (besser über Nacht) im Kühlschrank kalt stellen.
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem großen Löffel etwas Teig abnehmen und dann mit den Händen zu einer Kugel formen. Der Teig reicht für ca. 18 Kekse. Kekskugeln mit genügend Abstand auf das vorbereitete Backblech geben, da die Kekse beim Backen auseinanderlaufen.
- Die Kekse in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 12-15 Min. backen, bis sie leicht gebräunt sind, auf sanften Druck aber noch etwas nachgeben.
- Die Kekse nach dem Backen zunächst ein paar Minuten auf dem Blech, anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.

Chocolate Chip Cookies ganz einfach variieren
Das Grundrezept für Chocolate Chip Cookies lässt sich wunderbar abwandeln. Besonders lecker schmecken zusätzlich gehackte Walnüsse oder Pekannüsse im Teig. Sie sorgen für etwas Crunch und erinnern noch stärker an klassische amerikanische Cookies.
Auch bei der Schokolade kann man kreativ werden. Sehr lecker ist beispielsweise eine Mischung aus dunklen und weißen Chocolate-Chips. Die weißen Schokostückchen bringen zusätzliche Süße und sehen in den Cookies außerdem besonders schön aus.
Luftdicht verschlossen halten sich die Chocolate-Chip Cookies theoretisch bis zu fünf Tage frisch. Bei uns zuhause sind sie allerdings meistens schon nach spätestens zwei Tagen restlos verschwunden.

Häufige Fragen zu Chocolate Chip Cookies
Durch die Kühlzeit wird der Teig fester und die Aromen können sich besser entwickeln. Außerdem verlaufen die Cookies beim Backen weniger stark und bleiben innen schön weich.
Ja, statt Kokosblütenzucker funktioniert auch brauner Zucker sehr gut. Er sorgt ebenfalls für eine leichte Karamellnote
Der Teig lässt sich wunderbar bereits am Vortag vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern. Dadurch werden die Cookies sogar noch aromatischer.
Besonders gut funktionieren dunkle Chocolate-Chips oder grob gehackte Zartbitterschokolade. Wer es süßer mag, kann einen Teil durch weiße Schokolade ersetzen.
Ja, gehackte Walnüsse oder Pekannüsse passen hervorragend und sorgen für zusätzlichen Crunch.
Die Cookies sollten nicht zu lange gebacken werden und nach dem Backen zunächst ein paar Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor ihr sie auf ein Gitter legt. Das sorgt dafür, dass sie in der Mitte noch leicht weich bleiben.
Lust auf noch mehr leckere Kekse? Dann probiert unbedingt auch einmal diese gesalzenen Karamell-Kekse oder die unglaublich leckeren Double-Chocolate Pecan-Cookies. Wer es etwas gesünder mag, dem kann ich die Dattel-Schoko-Cookies sehr empfehlen. Bon Appetit!




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