Vegane Brownies mit Cashewnüssen werden dich garantiert vom ersten Bissen an überzeugen. Saftig, tief schokoladig und mit einer leicht salzigen Crunch-Note durch die Cashews und eine Prise grobes Meersalz: Das ist genau die Art von Schokoladenkuchen, die man immer wieder backen möchte. Und das Beste? Du brauchst dafür keine Küchenmaschine, keine besonderen Fähigkeiten und nicht mal viel Zeit. Einfach alles zusammenrühren, in die Form und backen – fertig.

Ob als Dessert, zum Kaffeeklatsch am Nachmittag oder als Mitbringsel für das nächste Picknick oder Sommerfest: Diese Brownies mit Cashewnüssen sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Und dass sie komplett vegan sind, schmeckt man ihnen wirklich nicht an.
Der Mix der Zutaten macht's
Das Herzstück dieses Rezepts ist die Kombination aus veganer dunkler Schokolade, dunklem Kakaopulver und Kokosöl – zusammen sorgen sie für diesen intensiven, fast fudgeartigen Schokoladengeschmack, den echte Brownie-Fans lieben. Rohrzucker und ein Schuss Vanilleextrakt runden das Aroma wunderbar ab, eine Prise Zimt gibt dem Ganzen eine subtile Tiefe, die man nicht sofort benennen kann, die aber definitiv etwas bewirkt.
Die Cashewnüsse – oder genauer: Cashewbruch – kommen obenauf und rösten beim Backen leicht an. In Kombination mit dem groben Meersalz, das ebenfalls über den Teig gestreut wird, entsteht dieses herrliche Wechselspiel aus süß, salzig und nussig, das süchtig macht. Wer keinen Cashewbruch zur Hand hat, kann auch ganze Cashews nehmen oder die Nüsse durch Walnüsse oder Pekannüsse ersetzen – beides funktioniert wunderbar.
Auch die Chocolate Chips, die am Ende unter den Teig gehoben werden, spielen eine wichtige Rolle: Sie schmelzen beim Backen teilweise und sorgen dafür, dass die Brownies schön saftig und feucht bleiben.

Vegane Brownies mit Cashewnüssen - Schritt für Schritt
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Unkompliziertheit. Zunächst werden alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischt: Mehl, dunkles Kakaopulver, Rohrzucker und Zimt. Dann kommen die flüssigen Zutaten dazu – geschmolzene vegane Schokolade mit Kokosöl, Vanilleextrakt und Mandelmilch. Alles wird nur so lange verrührt, bis ein homogener Teig entsteht. Nicht zu lange rühren – das ist das A und O für saftige Brownies!
Dann werden die Chocolate Chips untergehoben, der Teig kommt in die Form, Cashewbruch und Meersalz kommen drauf, und ab in den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 25 bis 30 Minuten – aber Achtung: Behaltet die Brownies in den letzten Minuten unbedingt im Blick! Sie sollen innen noch leicht feucht wirken, wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt. Beim Abkühlen setzen sie sich weiter und bekommen genau die richtige Konsistenz: fudgy, dicht und saftig – kein Kuchen, sondern ein echter Brownie.
Vor dem Anschneiden am besten etwas abkühlen lassen, damit sie sich besser schneiden lassen. Lauwarm und mit einer Kugel veganem Vanilleeis servieren – das ist der absolute Genussmoment.


Vegane Brownies mit Cashewnüssen - so saftig & schokoladig
Kochutensilien
- 1 große Rührschüssel
- 1 Backform ca. 18 x 28 cm
- Backpapier
- 1 kleiner Topf + Schüssel oder Mikrowelle
Zutaten
- 140 g Mehl Weizen Typ 405
- 20 g dunkles Kakaopulver
- ½ TL Zimt
- 150 g Rohrzucker
- 70 g Kokosöl
- 200 g dunkle vegane Schokolade
- 1 TL Vanilleextrakt
- 240 ml Mandelmilch
- 70 g vegane Chocolate-Chips optional
- 50 g Cashewbruch
- 1 Prise grobes Meersalz
Anleitungen
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform mit Backpapier auslegen.
- Das Kokosöl und die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Etwas abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel das Mehl mit dem dunklen Kakaopulver, Zimt und Rohrzucker vermischen.
- Geschmolzene Schokolade und Kokosöl sowie das Vanilleextrakt hinzufügen und mit einem großen Löffel unterrühren. Nach und nach die Mandelmilch hinzufügen und einrühren. Nur so lange rühren, bis sich alle Zutaten zu einem homogenen Teig verbunden haben.
- Chocolate-Chips unterheben und den Teig in die vorbereitete Backform füllen und glatt streichen. Cashewbruch darüber verteilen und alles mit einer guten Prise grobem Meersalz bestreuen.
- Brownies in der Mitte des vorgeheizten Ofens für 25-30 Min. backen. Da jeder Ofen anders ist, solltet ihr gegen Ende der Backzeit unbedingt ein Auge auf die Brownies haben. Beim Einstechen mit einem Holzstäbchen dürfen noch ein paar kleine Krümel an dem Stäbchen hängen bleiben.
- Brownies vor dem Anschneiden abkühlen lassen. Besonders "fudgy" werden die Brownies, wenn sie anschließend noch 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen dürfen.

Tipps zur Aufbewahrung und Haltbarkeit
Vegane Brownies mit Cashewnüssen halten sich gut verpackt im Kühlschrank bis zu 5 Tage – und werden dort sogar noch besser, da sie sich durch die Kälte weiter setzen und noch fudgiger werden. Am besten in einer luftdichten Dose oder abgedeckt mit Frischhaltefolie aufbewahren.
Wer auf Vorrat backen möchte: Die Brownies lassen sich auch wunderbar einfrieren. Dafür die einzelnen Stücke in Backpapier wickeln und in einem Gefrierbeutel einfrieren. Haltbarkeit: bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
Tipp: Im Kühlschrank schmecken die Brownies herrlich kühl und fest – fast wie ein Schoko-Fudge. Wer sie lieber weich und warm mag, kurz bei 150 °C im Ofen oder 20 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten
Ja, komplett! Es wird weder Ei noch Butter noch Milch verwendet. Mandelmilch und Kokosöl ersetzen die klassischen tierischen Zutaten, ohne dass beim Geschmack oder der Konsistenz Abstriche gemacht werden müssen.
Selbstverständlich. Die Brownies schmecken auch ohne Nüsse wunderbar. Alternativ passen Walnüsse oder Pekannüsse hervorragend – beide harmonieren toll mit dunkler Schokolade.
Zu viel Rühren entwickelt das Gluten im Mehl, wodurch die Brownies zäh und kuchenartig werden können. Nur so lange rühren, bis alle Zutaten verbunden sind – dann bleiben sie schön saftig.
Die Oberfläche sollte matt und nicht mehr glänzend sein. Mit einem Holzstäbchen oder Zahnstocher testen: Er sollte noch mit ein paar feuchten Krümeln herauskommen – kein roher Teig, aber auch nicht komplett sauber. Dann sind sie perfekt.
Ja, Hafermilch, Sojamilch oder Reismilch funktionieren alle gut. Der Geschmack variiert minimal, aber das Ergebnis ist in jedem Fall toll.
Du kannst neutrales Pflanzenöl verwenden, wenn du keinen Kokosgeschmack möchtest. Allerdings trägt das Kokosöl zur Textur und dem feinen Aroma bei.
Brownies sind gehören zu meinen absoluten "Geht-immer" Rezepten. Sie sind schnell zubereitet und schmecken kleinen und großen Genießern gleichermaßen. Besonders gerne mag ich auch diese saftigen Brownies mit Süßkartoffel-Püree oder diese unglaublich leckeren Blondies mit Apfel und weißer Schokolade. Bon Appetit!





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