Ein Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis ist der Inbegriff eines unkomplizierten Frühlingsdesserts. Sobald die Saison beginnt, gehört ein warmer Rhabarber Crumble einfach dazu: fruchtig-säuerlicher Rhabarber, knusprige Streusel und dazu eine Kugel schmelzendes Vanilleeis. Ein schnell gemachtes Rezept, das definitiv zu meinen Lieblingsrezepten der Saison gehört!

Der Begriff „Crumble“ stammt aus der britischen Küche und bedeutet so viel wie „zerbröseln“. Genau das beschreibt die Zubereitung perfekt: Ein Crumble mit Rhabarber besteht aus einer saftigen Fruchtschicht und einer darüber gestreuten, knusprigen Streuseldecke. Besonders beliebt ist dieses Rhabarber Dessert, weil die Säure des Rhabarbers ideal mit süßen und buttrigen Streuseln harmoniert.
Zutaten für bestes Aroma
Das Besondere an diesem Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis ist die Zubereitung des Rhabarbers. Er wird vor dem Backen mit Rohrzucker und echter Vanille sanft gekocht, bis er leicht zerfällt. Dadurch entsteht eine wunderbar weiche, aromatische Basis für den Rhabarber Crumble.
Optional kommt ein Schuss Portwein dazu. Das verleiht dem Crumble eine tiefe, leicht karamellige Note. Wer es alkoholfrei mag, kann den Portwein einfach durch Apfelsaft ersetzen. Auch so bleibt das Rhabarber Dessert fruchtig und ausgewogen im Geschmack.
Die Streusel bringen mit braunem Zucker, Zimt und Walnüssen zusätzlich Struktur und ein leicht nussiges Aroma ins Spiel. Genau dieser Kontrast macht den Unterschied.

Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis - perfekt für Dessert oder Kaffeezeit
Dieses Rezept passt zu vielen Gelegenheiten. Als Dessert nach einem leichten Essen ist er ebenso ideal wie als süßer Abschluss eines Frühlingsmenüs. Warm serviert entfaltet der Rhabarber Crumble sein volles Aroma.
Gleichzeitig eignet sich dieses Rhabarber-Dessert wunderbar als Alternative zu Kuchen. Ein Crumble mit Rhabarber ist schnell vorbereitet und kommt ganz ohne aufwendige Teige aus. Dadurch ist er perfekt für spontane Gäste oder einen entspannten Nachmittag mit Kaffee oder Tee.
Auch praktisch: Der Rhabarber-Streuselauflauf schmeckt nicht nur warm, sondern auch lauwarm oder kalt noch hervorragend.


Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis
Kochutensilien
- 1 Schneidebrett + Messer
- 1 großer Topf mit Deckel
- 1 große Schüssel
- 1 ofenfeste Form ca. 18 x 25 cm
Zutaten
Für den Rhabarber
- 500 g Rhabarber
- 100 g Rohrzucker
- 2 EL Portwein optional, alternativ Apfelsaft
- ½ Vanilleschote
Für die Streusel
- 140 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 85 g kalte Butter oder eine pflanzliche Alternative
- 50 g brauner Zucker
- 50 g Walnusskerne
Zum Servieren
- Vanilleeis oder geschlagene Sahne
Anleitungen
Den Rhabarber kochen
- Den Rhabarber putzen, waschen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Dicke Stangen zusätzlich der Länge nach halbieren. In eine großen Topf geben und mit dem Rohrzucker und dem Portwein (optional) vermischen. Vanilleschote der Länge nach halbieren und ebenfalls hinzufügen.
- Rhabarber bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze in ca. 12-15 Min. weich kochen. Er muss nicht komplett zerfallen, sondern darf gerne noch etwas stückig bleiben. Etwas abkühlen lassen.
Die Streusel zubereiten
- Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem Backpulver, Zimt und einer Prise Salz vermischen. Die kalte Butter in Stücke schneiden und dazugeben. Alles mit den Fingerspitzen vermischen und zerbröseln, dann den braunen Zucker dazugeben.
- Die Walnusskerne hacken und zum Streuselteig geben. Alles mit den Fingern zu dicken Streuseln verarbeiten.
Den Crumble zubereiten
- Den gegarten Rhabarber in eine ofenfeste Form (ca. 18 x 25 cm) füllen. Die Streusel darüber verteilen und den Crumble in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 30 Min. backen bis die Streusel schön knusprig und leicht gebräunt sind.
- Crumble aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter etwas abkühlen lassen. Am besten aber noch warm und mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

Aufbewahrung und Haltbarkeit
Der Rhabarber-Crumble lässt sich gut vorbereiten oder aufbewahren. Reste könnt ihr abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage lagern. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen am besten, damit die Streusel wieder knusprig werden.
Alternativ könnt ihr den Rhabarber-Crumble auch kalt genießen. Einfrieren ist möglich, allerdings verlieren die Streusel dabei etwas an Knusprigkeit.
Häufige Fragen zum Rhabarber-Crumble
Ja, der Portwein ist optional. Für einen alkoholfreien Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis eignet sich Apfelsaft als Ersatz.
Neben Walnüssen könnt ihr auch Pekannüsse verwenden. Sie passen geschmacklich ebenfalls sehr gut in diesen Rhabarber-Crumble.
Ja, das Rezept funktioniert auch mit Äpfeln, Beeren oder Pfirsichen. So wird aus dem Crumble ein vielseitiges Ganzjahresdessert.
Das Vorkochen sorgt dafür, dass der Rhabarber besonders weich wird und ein intensives Aroma entwickelt.
Wenn ihr Rhabarber-Crumble genauso gerne mögt wie ich, probiert doch auch einmal meine anderen Crumble-Varianten – zum Beispiel mit Beeren oder Äpfeln – sie sind genauso einfach gemacht und wunderbar vielseitig! Richtig unwiderstehlich gut schmecken übrigens auch die Cheesecake Crumble Bars - Bon Appetit!





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