Ich habe schon als Kind unglaublich gerne Salat gegessen. Während Salat in den meisten Familien oft gleichbedeutend mit einem faden Eisberg- oder Kopfsalat war, so gab es bei uns regelmäßig kunterbunte und wahnsinnig vielfältige Salate. Der absolute Clou jedoch war das Salatdressing, das ich bis heute genauso zubereite, wie es schon meine Mutter gemacht hat: Dijon-Senf, flüssiger Honig, Apfelessig, ein Schuss kaltes Wasser und ein Olivenöl von guter Qualität. Mehr braucht es nicht, um aus jedem noch so einfachen Salat etwas ganz Besonderes zu machen.

Es gibt also genau zwei Gründe für dieses Dressing:
- Ihr möchtet das beste Salatdressing der Welt, das garantiert jedem (!) schmeckt
- Ihr möchtet ein Salatdressing, das maximal vielseitig ist und zu vielen Salaten perfekt passt
Probiert es aus! Wenn ihr nur ein einziges Salatdressing in eurem Repertoire haben möchtet, dann muss es dieses Rezept sein. Es braucht nur wenige Zutaten, ist in 5 Minuten zubereitet, schmeckt wahnsinnig lecker und passt wirklich zu jedem Salat – ganz egal, ob es ein grüner Salat ist, ein Nudel- oder Linsensalat oder euer ganz persönlicher Lieblingssalat. Würde ich für meine Rezepte einen Orden bekommen, dann für dieses. Versprochen!

Wenige Zutaten von bester Qualität
Für dieses Dressing braucht ihr wirklich nur ein paar wenige Zutaten, die vermutlich ohnehin schon in eurer Küche stehen. Wichtiger als die Vielfalt ist allerdings die Qualität der Zutaten. Denn gerade weil so wenige Zutaten zum Einsatz kommen, macht sich jede einzelne davon geschmacklich bemerkbar.
Für das Salatdressing (ausreichend für 2-4 Portionen Salat, je nach Größe) braucht ihr:
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 TL flüssiger Honig
- 2 EL Apfelessig
- 1-2 EL kaltes Wasser
- 4 EL Olivenöl
- 1 Prise Salz
Die Mengenverhältnisse sind bewusst so gewählt, dass das Dressing nicht zu ölig und schwer, sondern angenehm leicht und frisch-säuerlich schmeckt. Der Schuss kaltes Wasser sorgt zusätzlich dafür, dass sich alles zu einer leicht cremigen und schön homogenen Emulsion verbindet, ohne dass ihr dafür allzu viel Öl benötigt. So passt das Dressing hervorragend zu kräftigeren Salaten mit gerösteten Nüssen oder Käse, lässt aber auch zarte Blattsalate nicht untergehen. Wer es lieber milder mag, ersetzt den Dijon-Senf durch einen guten mittelscharfen Senf. Und für wen das Dressing noch ein bisschen mehr Wumms haben darf, der gibt einfach einen zweiten Teelöffel Dijon-Senf dazu.

Achtet vor allem bei dem Olivenöl auf eine besonders gute Qualität. Auf dem Etikett sollte die Bezeichnung "Natives Olivenöl extra" (extra vergine) stehen, was für ein naturbelassenes Öl höchster Qualität steht. Es schmeckt fruchtig, aber auch leicht bitter und hat im Abgang eine spürbar scharfe Note. Beim Apfelessig lohnt sich ein naturtrüber Essig, und beim Honig greife ich gerne auf einen milden Blütenhonig zurück.
Zubereitung: So einfach macht ihr das Salatdressing
Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht. Am besten gebt ihr alle Zutaten in ein leeres und sauberes Glas mit fest verschließbarem Deckel – zum Beispiel ein altes Marmeladenglas – und schüttelt kräftig, bis ein homogenes Dressing entsteht. Das fertige Dressing gebt ihr anschließend über den gewünschten Salat und vermischt alle Zutaten vorsichtig miteinander. Fertig!
Für dieses Rezept habe ich einen gemischten grünen Salat mit bunten Kirschtomaten, gegarter roter Bete und karamellisierten Walnusskernen gemacht - köstlich! Aber, wie eingangs erwähnt: Das Dressing ist absolut wandelbar und passt zu so gut wie jedem Salat, ganz egal ob mit Nudeln, Linsen, Kichererbsen oder einfach nur grünem Blattsalat. Manchmal mache ich mir auch einfach nur etwas Rohkost auf einen Teller – zum Beispiel Tomaten, Gurke, Paprika und Avocado – und gebe etwas von dem Dressing darüber. Dazu eine Scheibe geröstetes Sauerteigbrot, und fertig ist eine kleine, leichte Mahlzeit.

Eine Basis - viele Variationen
Ihr könnt das Rezept für dieses Dressing ganz wunderbar nach Lust und Laune an eure persönlichen Vorlieben variieren und an den jeweiligen Salat anpassen:
- ½ TL getrocknete Kräuter untermischen, zum Beispiel Oregano, Majoran oder Salbei
- ½ Zehe Knoblauch fein reiben oder pressen und untermischen
- etwas fein geriebener Ingwer für eine leicht schärfere, frische Note
- frische, fein gehackte Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill oder Koriander

Das wirklich beste Salatdressing
Kochutensilien
- 1 leeres Glas mit fest verschließbarem Deckel
Zutaten
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 TL flüssiger Honig
- 2 EL Apfelessig
- 1-2 EL kaltes Wasser
- 4 EL Olivenöl
- 1 Prise Salz
Anleitungen
- Alle Zutaten für das Dressing in ein leeres und sauberes Glas mit fest verschließbarem Deckel geben. Das Glas feste zudrehen und anschließend kräftig schütteln, bis sich alle Zutaten zu einem homogenen Dressing verbunden haben.
- Das fertige Dressing über den gewünschten Salat geben und alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen. Salat sofort servieren.
Notizen


Häufige Fragen zum weltbesten Salatdressing
Ja, statt Apfelessig funktioniert auch ein milder Weißweinessig oder ein heller Balsamico-Essig. Der Geschmack wird dadurch etwas anders, aber genauso lecker.
Im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Glas hält sich das Dressing etwa 3–4 Tage. Vor Gebrauch einfach noch einmal durchschütteln.
Ein milder, flüssiger Blütenhonig passt am besten, da er sich leicht unterrühren lässt und den Geschmack nicht zu stark dominiert. Alternativ könnt ihr auch Ahornsirup oder Agavendicksaft verwenden, dann ist das Dressing sogar vegan.
Durch das kräftige Schütteln im geschlossenen Glas verbindet sich das Öl viel besser mit dem Essig und den anderen Zutaten zu einer homogenen Emulsion, als es beim reinen Verrühren mit dem Schneebesen der Fall wäre.
Ehrlich gesagt: zu fast allen! Ob grüner Blattsalat, Nudelsalat, Linsensalat, Rohkost oder ein Salat mit Rote Bete und Nüssen – dieses Dressing ist euer neuer Alltagsbegleiter.
Tipps zur Aufbewahrung und Haltbarkeit
Das Salatdressing lässt sich hervorragend vorbereiten und direkt in dem gut verschlossenen Schüttelglas im Kühlschrank aufbewahren. So hält es sich problemlos etwa 3–4 Tage. Vor der Verwendung einfach noch einmal kräftig durchschütteln, da sich die Zutaten mit der Zeit wieder etwas trennen können.
Wichtig: Gebt das Dressing immer erst kurz vor dem Servieren über den Salat, nicht schon vorher. So bleiben Salatblätter schön knackig und andere Zutaten, wie Nudeln oder Reis nehmen das Dressing nicht zu stark auf.
Ihr möchtet noch mehr Salatideen haben, zu denen dieses Dressing passt? Dann klickt euch doch gerne mal durch meine Salat-Kategorie. Besonders gerne mag ich auch den Grünen Salat mit gerösteten Kichererbsen und Radieschen, den Linsensalat mit Walnüssen und Frühlingszwiebeln und diesen einfachen, aber unglaublich leckeren Rote Bete Salat. Bon Appetit!





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