Als Beilage oder Hauptgericht, mit Sauerkraut, Rotkohl oder Mohnbutter - Schupfnudeln sind in der Herstellung denkbar einfach und schmecken immer, ganz egal ob herzhaft oder süß!
Die Kartoffeln mit Schale in einem großen Topf mit Salzwasser garen, bis sie gut weich sind. Abkühlen lassen, dann schälen und durch die Kartoffelpresse (oder mit Hilfe einer Reibe) in eine große Schüssel drücken/reiben.
Mehl, Hartweizengrieß, Eigelbe, Salz und Muskat dazugeben und alles mit den Händen zu einem möglichst glatten Teig verarbeiten. Sollte der Teig zu klebrig sein, noch 1-2 EL Mehl dazugeben.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten, anschließend in 4 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einer ca. 3-4 cm dicken Rolle rollen.
Von jeder Rolle mit einem Messer ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden und diese mit den Fingern auf der bemehlten Arbeitsfläche zu Schupfnudeln rollen. Auf ein leicht bemehltes Brett oder Backblech legen und etwas ruhen lassen.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren, so dass es nicht mehr blubbert. Die Schupfnudeln portionsweise ins siedende Wasser geben. Die Schupfnudeln sind gar, sobald sie an die Wasseroberfläche aufsteigen. Mit einer Schöpfkelle herausheben und auf einem Teller oder in einem Sieb abtropfen lassen. So weiter verfahren, bis alle Schupfnudeln gegart sind.
Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln darin portionsweise anbraten, bis sie goldbraun und schön knusprig sind.
Für die Schupfnudelpfanne
Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
Butter in einer Pfanne zerlassen, dann darin die Zwiebel glasig dünsten und den Apfel sanft anbraten.
Schupfnudeln und Rotkohl in die Pfanne zugeben und alles nochmal 5 Min zusammen erhitzen. Auf Tellern servieren und genießen.