Das klassische Rotkohl-Rezept mit Apfel und Zwiebel, mit winterlichen Gewürzen (Nelken, Zimt und Kardamom) langsam eingekocht. Am besten vorgekocht, schmeckt aufgewärmt nochmal besser.
Den Rotkohl halbieren, den Strunk entfernen und dann fein raspeln. Den Apfel entkernen und ebenfalls fein raspeln oder würfeln. Die Zwiebel klein schneiden.
Butterschmalz in einem großen Topf zerlassen. Zwiebel darin kurz andünsten, dann Rotkohl und Apfel zugeben und ein paar Minuten andünsten; dabei ab und zu umrühren.
Rotwein, Gemüsebrühe, Rotweinessig und Lorbeerblätter in den Topf zugeben. Nelken, Kardamomkapseln und Zimtstange in ein Säckchen verpacken und auch in den Topf geben. So entfaltet sich der Geschmack, und man kann es nach dem Kochen einfach entfernen. Wer kein Säckchen hat, kann sich übrigens auch mit einem Teebeutel helfen.
Alles für mindestens 1 Stunde köcheln, bis der Rotkohl die gewünschte Konsistenz und Bissfeste hat. Ich persönlich koche den Rotkohl lieber etwas länger und weicher.
Zimt und Puderzucker unterrühren und kräftig mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken. In manchen Rezepten wird auch etwas Mehl zugegeben, um dem Rotkohl eine sämige Konsistenz zu geben.
Am besten am nächsten Tag aufwärmen. Vorgekocht und aufgewärmt schmeckt der Rotkohl gleich nochmal besser!